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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Literatur

"Rutkas Tagebuch" – Ein Hörspiel von Steffen Moratz nach den Aufzeichnungen der Rutka Laskier

18.03.2011 11:30

Präsentation und Podiumsgespräch

Ort:
ARD-Hörbuchforum, Halle 3 / C 400

Das Schicksal des polnisch-jüdischen Mädchens Rutka Laskier wurde erst jüngst bekannt: Rutka Laskier  schrieb 1943 ein Tagebuch. Sie wohnte in Będzin, einem kleinen Ort in der Nähe von Kattowitz im Ghetto. Vor ihrer Deportation ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau übergab Rutka das Tagebuch einer Freundin. Über 60 Jahre wurde es von Stanisława Sapińska, die bis heute in Będzin lebt, zu Hause aufbewahrt. So erfuhr erst Jahrzehnte später Zahava Scherz in Tel Aviv vom Tagebuch ihrer Halbschwester Rutka. Denn Rutkas Vater hatte, als einziger Holocaust-Überlebender der Familie Laskier, nach dem Krieg in Israel eine neue Familie gegründet. Das Hörspiel stellt das Tagebuch erstmalig einem deutschsprachigen Publikum vor. Über 65 Jahre nach dem Entstehen verbindet das Tagebuch noch einmal Generationen und Geschichten und macht Zeitgeschichte unmittelbar erlebbar.

Hörspielpräsentation und Podiumsgespräch mit:

Adam Szydłowski – Vorsitzender des Zentrums für Jüdische Kultur Zagłębie, Będzin
Dorota Kusiak – Sprecherin Rutka
Gottfried von Einem – Regisseur
Steffen Moratz – Autor, Moderation


Gefördert von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms "Grenzgänger"

Eintritt: http://www.leipziger-buchmesse.de/

In Zusammenarbeit mit: MDR Figaro und der Robert Bosch Stiftung, Programm „GRENZGÄNGER“